Leber und Stimmung: Warum Gereiztheit ein Leberthema sein kann

Erfahre, warum schon die antike Medizin Galle und Gemüt miteinander verband und wie bittere Lebensmittel und Essenspausen deine Leber im Alltag unterstützen können. Hier reinhören!

Dr. med. Lulit & Mabon Wunder · Moderation: Katharina Kugelmaier

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Deine wichtigsten Erkenntnisse

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Sprüche wie „Mir steigt die Galle hoch" haben einen medizinischen Hintergrund. Der Choleriker ist nach dem griechischen Wort für Galle benannt, Melancholie bedeutet „schwarze Galle". In der Säftelehre von Hippokrates bis Galenus spielte die Galle eine zentrale Rolle für das Gemüt.

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Deine Leber produziert Gallensaft und verwendet ihn für die Entgiftung und die Fettverdauung. Ist sie belastet, verbleiben Stoffe im Körper zurück, die sich auch auf die Stimmung legen können.

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Die Leber hält deinen Blutzucker stabil. Arbeitet sie nicht gut, kommt es häufiger und schneller zu Heißhunger und einem Auf und Ab, das gereizt machen kann. Außerdem baut die Leber Hormone, wie etwa Östrogen, ab – und auch ein hormonelles Ungleichgewicht wirkt sich auf die Stimmung aus.

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Die Leber erfüllt über 500 Aufgaben. Ist sie nicht fit, zeigt sich das deshalb in vielen Bereichen im Körper. Umgekehrt kann sich vieles bessern, wenn du bei der Leber ansetzt. Die Veränderung kommt meist nicht abrupt, sondern eher nach und nach. Oft merkst du erst im Rückblick, dass du wieder stabiler und gelassener geworden bist..

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Es kann sich lohnen, bewusst mehr Bitteres in den Alltag zu holen, etwa Radicchio, Endivie oder Zuckerhut, Walnüsse, Hanfsamen, Oliven – oder schlicht einen bitteren Lebertee. Unterstützend sind auch gezielte Essenspausen über Nacht, zum Beispiel von sieben Uhr abends bis sieben Uhr in der Früh und generell eine gemüsereiche Ernährung.

WICHTIGE MERKSätze aus der Folge

„Unsere Gefühle sind sehr wichtig – im Grunde entscheidet immer auch der Bauch mit. Und da spielt die Leber eine wichtige Rolle.“

— Mabon Wunder

„Wenn ich mehrmals am Tag das Gefühl habe, ich brauche jetzt unbedingt sofort etwas zu essen, sonst kann ich nicht mehr weiter – klar schlägt sich das auch aufs Gemüt."

— Dr. med. Lulit Wunder

„Wenn das Essen ein bisschen bitterer wird, wird das Leben vielleicht ein bisschen süßer, weil die Emotionen sich wieder glätten.“

— Mabon Wunder

Wer spricht hier mit dir?

Dr. med. Lulit Wunder

Ärztin

Als medizinische Stimme von Wunderleicht verbindet Lulit fundierte ärztliche Expertise mit ganzheitlichem Denken – und spricht mit dir wie eine gute Freundin, die weiß, wovon sie redet.

Mabon Wunder

Diätologe

Mabon verbindet fundierte Ernährungswissenschaft mit echter Alltagspraxis – und zeigt dir mit Klarheit, Humor und gutem Geschmack, wie gesunde Ernährung machbar wird, ohne kompliziert zu sein.

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Diese Folge dient der Information und ersetzt keine individuelle medizinische oder
ernährungswissenschaftliche Beratung. Individuelle Ergebnisse können variieren.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und
gesunde Lebensweise.

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